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Thema: Warum verwendet Ihr Contao und kein Typo3 oder Wordpress?

  1. #1
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    Standard Warum verwendet Ihr Contao und kein Typo3 oder Wordpress?

    Hallo Forum,

    warum verwendet Ihr im Jahre 2020 Contao unde Typo3?

    https://www.gruenderkueche.de/fachar...redaxo-contao/

    Was sind eure Gründe?

    MfG
    chis


    Oh oh:

    https://www.digitalwelt.org/themen/d...rsus-wordpress


    Edit: Titel geändert 15. Nov. 2020

    Es wurde hinzugefügt: "oder Wordpress"
    Geändert von chis (15.11.2020 um 09:46 Uhr)

  2. #2
    Community-Moderatorin & Contao-Urgestein Avatar von mlweb
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    Vor- und Nachteile eines CMS liegen immer auch etwas im Auge des Betrachters. Bei Einschätzungen über die "besten" CMS darf man getrost kritisch sein, weil man sich auch die Frage stellen darf und muss, zu welchem Zweck die Aufstellung gemacht wurde und welche Grundlagen man dafür herangezogen hat.

    Ich persönlich kenne aus meiner praktischen Arbeit TYPO3 und Contao. Beides sind in meinen Augen sehr hochwertige CMS, die sich vom relativ einfachen Projekt bis zu sehr aufwendigen, großen Projekten einsetzen lassen.
    Die Anpassung von TYPO3 erforderte noch vor einigen Jahren wesentlich mehr Fachwissen als das bei Contao der Fall war. Auch der Konfigurationsaufwand war deutlich höher. Für die Anpassung wird eine eigene TYPO3-spezifische Scriptsprache (TYPOSCRIPT) benötigt. Also m.E. eine deutlich höhere Einstiegshürde bei TYPO3.
    Inzwischen sollte man auch bei Contao etwas mehr in die Tiefe gehen um das System optimal nutzen zu können.

    Ansonsten spricht für Contao:
    • hohe Sicherheitsstandards
    • gute Codequalität
    • es wird viel Wert auf hohe Performance gelegt
    • sehr flexibel für jede Projektgröße einsetzbar/anpassbar
    • durch viele Erweiterungen gut ausbaufähig
    • durch Symfony-Basis gut ausbaufähig und zukunftssicher
    • dabei derzeit einziges CMS welches für Composer eine GUI mitbringt - einfache Installation von Erweiterungen ohne Kommandozeile
    • multidomainfähig
    • gute Möglichkeiten der Vergabe von Nutzerrechten
    • gute Unterstützung von Mehrsprachigkeit
    • Versionierung der Inhalte
    • eine sehr aktive, freundliche und hilfsbereite Community
    • kurze Wege zu den Core-Entwicklern
    • fast familiäre Atmosphäre, weil die Community eben nicht riesig ist


    Gerade die "technischen Merkmale" von Contao sind m.E. genauso gut, wie die von TYPO3. TYPO3 verfügt im Gegensatz zu Contao noch über eine "Freigabe-Hierarchie" - ein Feature, welches in Contao (noch) fehlt, aber m.E. ist das nur in sehr großen Systemen mit vielen Redakteuren zwingend erforderlich.


    Nachtrag: Der Artikel https://www.digitalwelt.org/themen/d...rsus-wordpress strotz geradezu von absolutem "Bullshit" und das sage ich, obwohl ich TYPO3 inzwischen nicht mehr einsetze. Das hat aber vor allem den Grund, dass man als Alleinunterhalter nicht zwei Systeme beherrschen kann und für kleinere Seiten Contao eindeutig die Nase vorn hat mit weniger administrativem Aufwand.
    Geändert von mlweb (14.11.2020 um 12:23 Uhr)
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  3. #3
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    warum verwendet Ihr im Jahre 2020 Contao
    ... weil ich vorher lange mit Typo3, Joomla, Wordpres und einem eigenen CMS gearbeitet habe

  4. #4
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    @mlweb

    Danke für dein ausführliches Statement.

    weil die Community eben nicht riesig ist
    Das kann natürlich ein Nachteil sein, zudem ist Contao ziemlich "deutschig".

  5. #5
    Community-Moderatorin & Contao-Urgestein Avatar von mlweb
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    Zitat Zitat von chis Beitrag anzeigen

    Das kann natürlich ein Nachteil sein, zudem ist Contao ziemlich "deutschig".
    Sehe ich nicht ganz so. Klar ist die deutsprachige Community die größte und aktivste. Liegt aber bei einem deutschen System wohl genauso in der Natur der Sache, wie es bei anderen System eher die englischsprachige Community ist. Was nützt außerdem eine große Community die nur wenig aktiv ist?
    Es gibt übrigens auch ein englischsprachiges Forum und auch einen englischsprachigen Slack-Channel. Sind aber nicht ganz so aktiv. Viele englischsprachige Nutzer wenden sich deshalb auch an das deutsprachige Forum und werden natürlich genauso unterstützt.
    Contao-Core-Entwickler arbeiten aktiv bei der Entwicklung von Composer und Symfony mit. Ist also alles so, wie bei anderen Open-Source-Systemen auch.
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  6. #6
    Contao-Urgestein Avatar von tab
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    Jo, so wie Wordpress eben ziemlich amiig ist .
    Ja, eine kleinere Community hat den Nachteil, dass es eben z.B. weniger kostenlose "Templates" und "Plugins" gibt, weil weniger Leute welche erstellen. Aber wenn ich dem sehr ähhh, fokussierten Herrn von Digitalwelt folge, geht es im Web (und auch bei SEO) ja ausschliesslich um Profitmaximierung - deswegen: nieder mit dem antiamerikanischen Datenschutz - und nicht etwa um Informationen. Alles andere ist unwichtig für uns Ferengi - herzlichen Glückwunsch Wikipedia, wieviele "Conversions" habt ihr denn so? Alles was keinen Profit bringt ist nichts wert! Ok, kann man natürlich so sehen Herr Trump, äh, Sen. Aber wenn der Profit so gross ist, dann sind vielleicht auch noch ein paar $ für ein kostenpflichtiges "Template" drin, wenn man es denn braucht.

  7. #7
    Contao-Urgestein Avatar von zonky
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    @chis

    Ich habe bisher noch keinen der s.g. CMS-vergleiche in die Hände bekommen, der das Wörtchen "Objektiv" für sich beansprüchen dürfte. Es liegt ggf. an dem Umstand, dass diejenigen, die das Schreiben entweder nur mit einem der CMSe vertraut ist oder mit keinem.

    Schon der Satz "Top 1 – Das Flaggschiff der open source CMS: TYPO3" lässt mich gruseln - woran ist die Bewertung fest gemacht? Downloads können es nicht sein - da liegt WP bekanntlich vorn - was ist es dann? Die Frage nach der Bewertung/Maßstab bleibt wie so oft offen.

    Aus diesem Grund braucht man eigentlich den Artikel nicht weiter lesen.

    Für mich persönlich war WP zu meiner CMS-Einstiegszeit (~ Typolight 2.7) zu wenig "CMS" und T3 zu komplex, um es dann auf Kunden los zu lassen. Mit Contao bin ich seither zwischen den "WP-Sandbänken" und "T3-Klippen" immer gut durchgesegelt...

  8. #8
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    Zwar Wordpress zu Contao, die Pro*s für Contao sind gut:

    https://www.sued7.de/faq-reader/word...ssere-cms.html

    Fazit

    Aufgrund der Tatsache, dass ich beide Systeme kenne, stellt sich für mich nicht mehr die Frage, welches der beiden Systeme ich einsetze. Contao hat für mich als Entwickler Vorteile, aber es steht der Anwender, der Redakteur, Sie der Nutzer im Vordergrund.

    Hier ist es ganz klar, das Contao intuitiver zu bearbeiten ist. Viel schneller ist die Idee einer Veränderung auf der Website realisiert als in WordPress. Das freut den Redakteur, er arbeitet dadurch gerne und häufiger an der eigenen Website. Dies führt zu mehr Aktualität, ein besseres Ranking bei den Suchmaschinen.

    Nicht zuletzt ist der Sicherheitsaspekt zu erwähnen. 542 Sicherheitslücken bei WordPress und "Null" bei Contao in 2018 sprechen eine deutliche Sprache.

  9. #9
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    Zitat Zitat von 3dr Beitrag anzeigen
    ... weil ich vorher lange mit Typo3, Joomla, Wordpres und einem eigenen CMS gearbeitet habe
    Nach mehr als 10 Jahre Erfahrung mit Contao, und über 150 glückliche Kunden, stimm ich Dich voll zu!

  10. #10
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    Zitat Zitat von mlweb Beitrag anzeigen

    • hohe Sicherheitsstandards
    • gute Codequalität
    • es wird viel Wert auf hohe Performance gelegt
    • sehr flexibel für jede Projektgröße einsetzbar/anpassbar
    • durch Symfony-Basis gut ausbaufähig und zukunftssicher
    • multidomainfähig
    • gute Unterstützung von Mehrsprachigkeit
    • Versionierung der Inhalte
    Das sind mich schon fast schon Totschlagargumente gegen die meisten Mittbewerber.
    Bei WordPress machen die Entwickler der Erweiterungen was Sie wollen, es gibt kein umfangreiches Framework, alles ist Gefrickel.
    Typo3 ist viel zu kompliziert für die meisten Projekte. Allein die laufenden Kosten, die den Kunden da an den Hacken gehängt werden müssen...
    Joomla fand ich schon immer sehr unituitiv, das sagen auch alle Kunden, die wir hatten. Seit dem Wechsel zu Contao keine Probleme.

    Ich denke das ist immer die Sache, was man damit macht und was man vorhat. Wir haben an sich sehr gute Erfahrungen gemacht und das merkt man auch an den Projekten und den Entwicklungsfortschritt. Btw. nutzen wir bei uns KEINE Templates, sondern schreiben alles selber, möglichst nah am Contao-Standard-Markup.

  11. #11
    Contao-Nutzer Avatar von agentur
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    Es gibt viele gute Gründe, warum ich Contao Wordpress vorziehe.

    Ein wesentlicher ist, dass Contao out of the Box so viel kompletter und intelligenter konzipiert ist.
    Es bringt so viel mit, was bei Wordpress nur durch Plugins nachgerüstet möglich ist. Wenn überhaupt. Und dann hat man die typischen Problematiken mit Security, Bedienung UX, Updatesicherheit etc.

    In meinem Blog habe ich mal sieben besondere Features von Contao, die Wordpress nicht hat, beleuchtet:

    1. Contao Dateiverwaltung / Bildmanipulation
    2. Unterstützung für responsive Bilder
    3. Einfache Migration einer ganzen Installation
    4. Nutzung von Symfony / Composer bei Contao
    5. Contao Cache ist serienmässig - Wordpress ohne Cache
    6. Rechteverwaltung bei Contao serienmäßig - Fehlanzeige bei Wordpress
    7. Zwei-Faktor-Authentifizierung


    Wer die ausführlichen Infos dazu lesen möchte, kann das hier im Blog:
    https://www.numero2.de/agentur-blog/...wordpress.html

  12. #12
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    Standard Langer weg von Wordpress zu Conato

    Hallo Zusammen,

    habe vor 6 Jahren eine Vereinshomepage übernommen und hatte noch überhaupt keine Ahnung von der Materie.
    Die Homepage bestand aus zig verschiedenen HTML-Dateien und das Layout war mittels Tabellen realisiert.

    Nach einigen Überlegungen war klar: Ein CMS muss her. Also erstmal das naheliegenste genommen. Wordpress! Ein Theme gekauft, Farben angepasst, Inhalte erstellt und Erweiterungen geladen ohne Ende. Cool. Läuft und sieht ganz schick aus.
    Seit ca. 6 Monaten ärgere ich mich immer mehr über Updates, Updates und Updates. Jede Woche Updates. Dann zerhaut es eine Erweiterung. Das Theme kann nicht ordentlich angepasst werden usw...

    Neuerdings kam noch der Wunsch nach einem Mitgliederbereich und einigen anderen Features zustande. Aus mit Wordpress!!!

    Joomla habe ich mir angesehen und nach 2 Stunden wieder verworfen. Zu frickelig, zu umständlich.

    Oh, sieh mal da. Contao! Boah, da ist ja alles drin was ich brauche! Ein deutsches Projekt ist es auch noch.

    Seit 4 Wochen lerne ich mich ein und bin total begeistert! Schade das es 6 Jahre gedauert hat. ;-)

  13. #13
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    Standard

    Zitat Zitat von Polarmeister Beitrag anzeigen
    Hallo Zusammen,

    habe vor 6 Jahren eine Vereinshomepage übernommen und hatte noch überhaupt keine Ahnung von der Materie.
    Die Homepage bestand aus zig verschiedenen HTML-Dateien und das Layout war mittels Tabellen realisiert.

    Nach einigen Überlegungen war klar: Ein CMS muss her. Also erstmal das naheliegenste genommen. Wordpress! Ein Theme gekauft, Farben angepasst, Inhalte erstellt und Erweiterungen geladen ohne Ende. Cool. Läuft und sieht ganz schick aus.
    Seit ca. 6 Monaten ärgere ich mich immer mehr über Updates, Updates und Updates. Jede Woche Updates. Dann zerhaut es eine Erweiterung. Das Theme kann nicht ordentlich angepasst werden usw...

    Neuerdings kam noch der Wunsch nach einem Mitgliederbereich und einigen anderen Features zustande. Aus mit Wordpress!!!

    Joomla habe ich mir angesehen und nach 2 Stunden wieder verworfen. Zu frickelig, zu umständlich.

    Oh, sieh mal da. Contao! Boah, da ist ja alles drin was ich brauche! Ein deutsches Projekt ist es auch noch.

    Seit 4 Wochen lerne ich mich ein und bin total begeistert! Schade das es 6 Jahre gedauert hat. ;-)
    Ich habe ein ähnlich schreckliches Schicksal hinter mir. Sollte meine erste Schulhomepage von einem betagten und mit statischem HTML vertrauten Kollegen übernehmen und betreuen. Und selbst damals vor 10 Jahren erkannte ich, dass kein Weg an einem CMS vorbei geht. Nur welches soll es sein? Wordpress! Die Downloadstatistik kann doch nicht lügen!

    War ein grober Fehler! Spätestens nach dem Plugin zur Mitglieder- und Userverwaltung war das Pluginsammelsurium nicht mehr zu durchschauen, von der nervigen Updateproblematik mal ganz abgesehen, grausig.

    Nach einem Schulwechsel stand ich vor kurzem erneut vor der Entscheidung, welches CMS ich nutzen möchte. Dieses mal habe ich aber gewusst wonach ich recherchieren muss. In meiner engeren Wahl lagen schlussendlich T3 (da dieses bereits von meinem Vorgänger verwendet wurde) und Contao. Habe beide getestet und bin bei Contao geblieben, T3 war irgendwie die auf den Spatz gerichtete Kanone.

    Bin immer noch am Einrichten und Kennenlernen, aber fühle mich sehr wohl bei Contao.

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