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Thema: Merhwertsteuerberechnung nach Ländern

  1. #1
    Contao-Nutzer
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    Standard Merhwertsteuerberechnung nach Ländern

    Hallo!
    Wie aus dem Betreff ersichtlich möchte ich gerne folgendes realisieren - bin aber bis jetzt kläglich gescheitert:
    Ich habe einen SHOP, welcher in die Länder Österreich (Standard), Deutschland, Schweiz und Italien versendet.
    Im Zuge der Eingabe der Versand-/Rechnungsadresse wird auch die jeweilige obige Nation abgefragt.
    Nun soll das System aus einem vorhandenen Bruttopreis, in welchem 20% MWSt enthalten sind, die korrekte MWSt für die jeweilige Nation (19, 22 od. 7,7%) vom Nettopreis errechnen und den Bruttopreis ermitteln.
    Vor Eingabe der Adressdaten sollen die Preis immer als Bruttopreis mit 20% enthaltener österreichischer MWSt ausgewiesen bzw. bestehen bleiben.

    Ich habe bereits einige Versuche mit Einträgen in den 'Steuersätzen' und 'Steuerklassen' probiert - die Logik dahinter erschliesst sich mir bisher noch nicht!
    Vielleicht kann mir jemand auf die Sprünge helfen bzw. mir die Lösung verraten.
    Vorweg schon vielen Dank dafür!

    Schöne Grüße
    Bernhard

  2. #2
    Contao-Fan
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    Standard

    Macht es in einem solchen Fall nicht mehr Sinn mit Nettopreisen zu hantieren, warum soll einem/r Schweizer Interessenten/in ein um 20% höherer Preis angezeigt werden? Bei einem Verkauf dorthin fällt doch evtl. lediglich Mwst. auf die Versandkosten an, oder nicht?

  3. #3
    Contao-Nutzer
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    Standard

    Das wäre natürlich ein Lösungsansatz jedoch werden auch Privatkunden beliefert und haben diese natürlich eine MWSt zu bezahlen, nur halt die korrekte für ihr Land.
    Ich müsste halt nur bei den aktuell 33 Produkten die derzeit erfassten Brutto-Preise in Netto-Preise umschreiben.
    Es wäre super, wenn mir jemand hier bestätigen könnte, dass es auch so funktioniert und welche weiteren Parameter (Steuersätze, Steuerklassen) zu setzen wären, bevor ich mir das Ganz antu und dann wieder ändern muss, sollte es auch so nicht funktionieren.

  4. #4
    Contao-Fan
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    Standard

    jedoch werden auch Privatkunden beliefert und haben diese natürlich eine MWSt zu bezahlen
    Das müssen Geschäftskunden zunächst ja auch, allerdings können die sich möglicherweise die MwSt. im Rahmen einer UStVa. wiederholen.

  5. #5
    Contao-Nutzer
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    Standard

    Alles durchgeführt und erledigt
    Hab wie von '3dr' vorgeschlagen die Netto-Preise als Basis genommen und entsprechende 'Steuersätze' ...
    1x Österreich 20%
    1x Deutschland 19%
    1x Schweiz 7,7% und
    1x Italien 22%
    erstellt.
    In weiterer Folge eine 'Steuerklasse' Mehrwertsteuer und dort den deutschen, schweizerischen und italienischen Steuersatz bei 'Steuersätze hinzufügen' angehakt und im Feld 'Steuersatz im Produktpreis enthalten' den österreichischen Steuersatz ausgewählt.
    Dadurch wird auch bei einem Kunden, der nicht nach Österreich bestellt, die korrekte Mehwersteuer zum Nettopreis hinzugerechnet.

    Thats it!

  6. #6
    Contao-Fan Avatar von Stefko
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    Ahoi,
    da ich mich gerade auch damit herumschlage, ein paar Gedanken.
    Ich würde generell von Umsatzsteuer sprechen. Heißt ja auch in D offiziös so und wie mir gesagt wurde ist in Österreich nur dieses Wort bekannt (kann das jemanden bestätigen?)
    Nach meinem Wissen (!) kannst Du innerhalb der EU immer die deutsche USt ansetzen wenn Du nur physische Produkte (also keine Downloads, keine Webinare usw) an Endverbraucher verkaufst.
    Grüße, Stefko

  7. #7
    Contao-Fan
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    Standard

    Auszug

    <Zitat - Händlerbund zum Thema Lieferschwellen)
    Ab dem 1. Juli ist die Lieferschwelle in der ganzen EU einheitlich bei 10.000 Euro. Und zwar zusammengerechnet für alle EU-Länder. Wer aus Deutschland zum Beispiel nach Polen, Österreich und Spanien verkauft, der muss alle Umsätze zusammenrechnen und dann schauen, ob das Ergebnis insgesamt über den 10.000 Euro liegt. Ist das der Fall wird er in jedem EU-Land umsatzsteuerpflichtig, in das er auch nur ein weiteres Paket verschickt. Durch diese drastische Reduzierung des Schwellenwertes werden ab Juli viele Online-Händler betroffen sein, die sich bisher noch nie mit Mehrwertsteuern im EU-Ausland auseinandersetzen mussten.
    Nur grenzüberschreitende Umsätze an Privatkunden zählen

    Wichtig ist, dass nur Umsätze gezählt werden, die im grenzüberschreitenden Handel innerhalb der EU entstehen, etwa beim Verkauf von Deutschland nach Spanien. Inlandsumsätze sind irrelevant für die Lieferschwelle, ebenso wie B2B-Verkäufe. Denn die Lieferschwelle ist nur für das B2C-Geschäft gedacht.
    </zitat>

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